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Informations-volumen eines Betreibers in Österreich

Österreich: Datenverbrauch hat sich
innerhalb eines Jahres verdoppelt


Datenverbrauch in Österreich: 10,3 GB pro Nutzer und Monat
Ein durchschnittlicher Festnetzanschluss verbraucht 126,8 GB im Monat
2,77 Milliarden Gigabyte : Deutsche verbrauchen immer mehr Datenvolumen 2.77 000 000 000 000 000 000 Byte
Mobiles Internet wird am Abend immer lahmer: "LTE-Kapazität ist erschöpft"
 
 
 
 
 
 
 
 
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Standard

Mobiles Internet wird am Abend immer lahmer: "LTE-Kapazität ist erschöpft"

Abendstunden
Mobiles Internet wird am Abend immer lahmer: "LTE-Kapazität ist erschöpft"
Magenta und "3" sehen Netze an ihren Grenzen – Echte Besserung werde es erst mit 5G geben
20. Februar 2020, 19:01


Wenn LTE langsamer wird, dann liegt das daran, dass die aktuellen Netze an ihre Grenzen gelangen.
Foto: APA
Was viele Mobilfunkkunden schon länger gemerkt haben, hat Magenta-Chef Andreas Bierwirth am Mittwoch bestätigt. "Die LTE-Kapazität ist erschöpft", sagte er am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz. Gerade in den Abendstunden werde es mitunter eng und das Internet langsamer. Für Kunden, die ausschließlich mobiles Internet nutzen, ein großes Problem. Auch bei "3" sieht man "LTE an seinen Grenzen" angekommen. Abhilfe könnten etwa Hybrid-Router bieten, die Internet sowohl via Mobilfunk als auch via Kabel liefern. Aber erst mit der neuen Mobilfunkgeneration 5G werde es wieder ausreichende Kapazitäten geben.

Magenta hat im Vorjahr 242 Millionen Euro in sein Netz investiert, 2018 waren es 229 Millionen Euro. 2020 soll es beim 5G-Ausbau in dieser Tonart weitergehen. Bierwirth erwartet, dass sich der neue Mobilfunkstandard in den nächsten zwölf Monaten etablieren wird. Entscheidend dafür sei die erwartete Vorstellung eines 5G-fähigen iPhones sowie günstige Router.
Das langsame Internet via LTE könnte natürlich ebenfalls ein guter Grund für den Wechsel hin zu 5G sein, prognostizieren die Mobilfunker.
Die ersten 5G-Blümchen
Noch gibt es ohnehin nur wenige Plätze, an denen 5G schon funktioniert, wie ein Blick in die 5G-Karte des RTR-Netztests zeigt. Bis 2021 werde das Netz laufend größer. "Es fängt an wie mit einer Blumenwiese, wo im Frühling die ersten Blümchen kommen, bis die ganze Wiese blüht", sagte Bierwirth. Schwierigkeiten bereiten dem Telekombetreiber hohe Antennenmieten der öffentlichen Hand, aber auch Bürgermeister, die 5G nicht wollen. Die Sorgen der Ortschefs führt Bierwirth auf die Anti-5G-Hysterie in sozialen Netzwerken zurück.
Gemeinsam mit dem Forum Mobilkommunikation versuche man, hier aufzuklären. Parallel zu 5G laufe auch der Ausbau des Glasfaser- und Kabelnetzes. Auch dort seien in Zukunft Bandbreiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde möglich. Wachstumspotenzial sieht Bierwirth derzeit im Bereich Fernsehen, demnächst soll eine neue TV-Box vorgestellt werden. (sum, APA, 20.2.2020)


Wenn LTE langsamer wird, dann liegt das daran, dass die aktuellen Netze an ihre Grenzen gelangen.

Was viele Mobilfunkkunden schon länger gemerkt haben, hat Magenta-Chef Andreas Bierwirth am Mittwoch bestätigt. "Die LTE-Kapazität ist erschöpft", sagte er am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz. Gerade in den Abendstunden werde es mitunter eng und das Internet langsamer. Für Kunden, die ausschließlich mobiles Internet nutzen, ein großes Problem. Auch bei "3" sieht man "LTE an seinen Grenzen" angekommen. Abhilfe könnten etwa Hybrid-Router bieten, die Internet sowohl via Mobilfunk als auch via Kabel liefern. Aber erst mit der neuen Mobilfunkgeneration 5G werde es wieder ausreichende Kapazitäten geben.

Laut ITU ( Internationaler Fernmeldeverein ) wurden noch keine Frequenzen für 5G ( > 20 GHz vergeben, soll 2020 erfolgen ) international abgestimmt.

Magenta hat im Vorjahr 242 Millionen Euro in sein Netz investiert, 2018 waren es 229 Millionen Euro. 2020 soll es beim 5G-Ausbau in dieser Tonart weitergehen. Bierwirth erwartet, dass sich der neue Mobilfunkstandard in den nächsten zwölf Monaten etablieren wird. Entscheidend dafür sei die erwartete Vorstellung eines 5G-fähigen iPhones sowie günstige Router.

Das langsame Internet via LTE könnte natürlich ebenfalls ein guter Grund für den Wechsel hin zu 5G sein, prognostizieren die Mobilfunker.

Die ersten 5G-Blümchen   ( oder sind es nur 4G - Mauerblümchen )
Noch gibt es ohnehin nur wenige Plätze, an denen 5G schon funktioniert, wie ein Blick in die 5G-Karte des RTR-Netztests zeigt. Bis 2021 werde das Netz laufend größer. "Es fängt an wie mit einer Blumenwiese, wo im Frühling die ersten Blümchen kommen, bis die ganze Wiese blüht", sagte Bierwirth. Schwierigkeiten bereiten dem Telekombetreiber hohe Antennenmieten der öffentlichen Hand, aber auch Bürgermeister, die 5G nicht wollen. Die Sorgen der Ortschefs führt Bierwirth auf die Anti-5G-Hysterie in sozialen Netzwerken zurück.
Gemeinsam mit dem Forum Mobilkommunikation versuche man, hier aufzuklären. Parallel zu 5G laufe auch der Ausbau des Glasfaser- und Kabelnetzes. Auch dort seien in Zukunft Bandbreiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde möglich. Wachstumspotenzial sieht Bierwirth derzeit im Bereich Fernsehen, demnächst soll eine neue TV-Box vorgestellt werden. (sum, APA, 20.2.2020)
Nachlese

Magenta könnte bestehendes 5G-Netz wieder abbauen
Schon gehört?


https://www.derstandard.at/story/2000114803048/mobiles-internet-wird-am-abend-immer-lahmer-lte-kapazitaet-ist
 -- 5G --
Keine Betriebsfrequenzen
 > 20 GHz

Fehlende leistungsfähige Glasfaserleitungen
 > 1 TBit/s