Homepage Cyberwar Cybersecurity Cyberspace C-Spionage C-Sabotage Gefährdung Kriminalität Computer Kommunikation mod. Systeme Der Mensch Beratung Bildung Fachberichte Information Kryptologie Emission Verschlüsselung Forschung Begriffe Recht Technik Verschiedenes
Verluste Chiffriertechnik Schlüsselmittel Kompromittierung Überwachung Anzapfungen Verrat Funkwellen Entsorgung
Verluste
Die Anzapfung von Übertragungswegen
( Draht und Lichtwellenleiter )

Die Einleitung

Das Kabel aus Norwegen  über Schweden in das Deutsche Reich  Geheimschreiber erfolgreich angezapft
( A. Beurlings )

Der Berliner Tunnel
Vor Fertigsstellung schon verraten

Die Glasfaserleitung zwischen der BRD und Berlin ( West )

 

 

 

 

 

 

 

Die Anzapfung von Übertragungswegen

Die Anzapfung von Übertragungskanälen für die Übermittlung von Informationen ist im Grunde genommen älter als die Erfindung des Telephons. Bereits in den früheren Systemen der Informationsübermittlung, hat es derartige Ereignisse gegeben. Das geschah bereits zu den Zeiten als die Informationen noch mit Zeigertelegraphen übermittelt wurden. Zu dieser Zeit konnte man die übermittelten Informationen aus der Stellung der einzelnen Zeiger auf den Telegraphenbergen ablesen.
Dies kann man als eine Urform der heutigen gängigen Praxis betrachten.
Doch diese alten Zeigersysteme hatten noch einen weiteren Vorteil. Man konnte auch Informationen weiterleiten, wo man heute sagen würde, diese Informationen sind manipuliert.
Bereits A. Dumas beschrieb in seinem "Graf von Monte Christo" ein derartiges Ereignis. Das bei dem Empfänger dieser Nachricht zu einem wirtschaftlichen Bankrott führte.
Aber dieses Beispiel aus der Weltliteratur dürfte nicht ein Einzelfall gewesen sein, sondern vielleicht damals gängige Praxis.
Was bereits damals möglich war, soll das nicht auch Heute möglich sein (?).

Mit der beginnenden Industriealisierung und dem ständig steigenden Informationsaufkommen, wurden auch diese Übertragungskanäle für die Informationsgewinnung durch Dritte ein sehr interessantes Objekt.

An dieser Stelle muss unbedingt auch ein historisches Ereignis eingefügt werde.
Es betrifft den Umgang mit Informationen zu besonderen Zeiten. In diesem Falle handelt es sich um die Zeit zwischen 1939 ...1945.

In dieser Zeit mussten die grossen Fernmeldeunternehmen der USA auf der Grundlage einer Direktive des Präsidenten oder aus Ableitung der Kriegsgesetze, Mitschriften des Fernschreibverkehrs, an die Nachrichtendienste der USA liefern. Wer und welche Informationsmege den Nachrichtendiensten übermittelt wurden, ist nicht mehr nachvollziehbar.
Auf der Grundlage dieser Bestimmungen wurde der gesamte von den USA abgehende oder ankommende Fernmeldeverkehr aufgezeichnet.
Welche Erfolge hierbei erzielt wurden, ist nicht bekannt. Mit einer Ausnahme, die Operation VENONA. Diese basierte auf dem Mitschnitt von Nachrichten aus den USA in die Sowjetunion und umgekehrt.

Es handelt sich hierbei um auf rechtlichen Bestimmungen basierten Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit von Staaten.

Auf den folgenden Seiten werden einige realisierte Beispiele für die Anzapfung von Übertragungswegen per Draht oder Lichtwellenleiter dargestellt.
Die Verluste, die durch die Nutzung von Funkwellen für die Übertragung von Informationen genutzt wurden, werden hier ausgeklammert.