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Kompromittierung von Chiffriertechnik, Verschlüsselungs-technik, Schlüssel und noch vieles mehr
die verlorene Technik
Enigma und andere Technik
-  gefundene amerikanische Technik in Südvietman
-  die Aufklärungsfahrt der Pueblo
-  die Bericht der CIA zur Aufklärungsfahrt der Pueblo (freigegebenes Material amerkanisch )
-  Chiffriertechnik aus dem Zusammenbruch 1989
- die geklauten Chiffriermittel
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return   englisch
Die Verluste von Chiffriermaterialien , Chiffriertechnik und sonstigen geheim zuhaltenden Informationen der Kryptologie

"Ein Schiff wird kommen..."

Diese Textzeile eines alten deutschen Schlagers könnte über einen der zeitlich längsten Einbrüche in ein Chiffriersystem stehen.

Das Ereignis, wurde in den End -sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts heiß diskutiert. Es wurde viel darüber geschrieben. Doch die aktuellste Veröffentlichung schrieb der US-amerikanische Journalist Bamford ("NSA"). Dort finden sie das Ereignis beschrieben. Mit den Darstellungen der amerikanischen NSA, wie aber auch vom Nutznießer, der damaligen Sowjetunion.
Trotz dieser zeitlichen Spanne von ca. 42 Jahren, sind die Ursachen auch heute noch aktuell.

Die Ursachen für dieses Ereignis lagen nicht in der Kryptologie begründet, sondern in der Organisation und Anwendung von kryptologischen Verfahren und Mitteln.
Die kryptologische Festigkeit des Chiffrierverfahren steht außerhalb jeder Kritik.
Um aber einen Einbruch in ein Chiffriersystem zu erzielen braucht man ein Chiffriergerät und die aktuellen Schlüsselmittel.

Durch die Aufbringung der "Pueblo" durch die nordkoreanischen Streitkräfte fiel ihnen je ein Chiffriersystem KW - 7, KW - 37 und KG - 14 in die Hände. Ob, dabei auch Schlüsselmittel dazu gehörten, bleibt in der Darstellung offen. Nach neueren Darstellungen übergaben die Nordkoreaner  Chiffriertechnik und Dokumente im Gesamtgewicht von ca. 700 pounds. Auf US- amerikanischer Seite war en jetzt schnelle Maßnahmen erforderlich. So mussten alle Schlüsselbereiche, in denen die kompromittierten Schlüssel sich auf der Pueblo befanden ausser Betrieb genommen werden. Damit mußten die Reserveschlüssel aktiviert werden. Als kurzfristige Maßnahme, mussten alle betroffenen Chiffriergeräte technisch so geändert werden, Das eine Zusammenarbeit zwischen den Geräten der Vor-Pueblo- Katastrophe mit den jetzt durchgeführten Veränderungen nicht mehr zusammenarbeiten können. Möglicherweise wurde der Algorithmus verändert !

 Dies war für den Nutznießer dieser Chiffriertechnik nur von zweitrangiger Bedeutung, da sie durch einen "Selbstanbieter" , einen Herrn Walker, mit aktuellen Schlüsselmitteln versorgt wurden.


Damit wurde die Sowjetunion über einen Zeitraum, der drei- bis viermal solang war, wie die Lösung der "Enigma", mit zeitaktuellen Informationen von strategischer bis zur taktischen Ebene versorgt. Denn sie brauchten ja nicht, die aktuellen Schlüssel ermitteln, sie hatten sie ja bereits Auch Veränderungen an der Chiffriertechnik waren für sie kein Problem, sie bekamen diese gleich mitgeliefert.

Die simple Ursache dieses Desasters war nur, das Risiko des Verlustes eines Chiffriersystems zu bagatellisieren.

Dabei waren sie doch Nutznießer eines derartigen Ereignisses im zweiten Weltkrieg, auch dort war es die gleiche Ursache. Dabei handelte es sich nur um eine "Codebuch" !

Vielleicht haben sie es noch nicht gemerkt, aber auch andere " Dienste" sind an ihren "Informationen" interessiert. Auch sie liefern ihre Informationen "frei Haus". Auch ihre "PIPS" sind voll von Informationen, auch wenn sie glauben, diese Informationen gelöscht zu haben. Sie möchten wissen was "PIPS" sind, es steht für "portables Information Paketsystem". Es beinhaltet alle portablen Systeme für die Kommunikation, die Verarbeitung, Speicherung. Visualisierung ( Festbild, Video) von Informationen, an der  Schnittstelle zwischen dem kybernetischen Raum und dem Menschen.  
Aus diesem Grunde wurde dieses Ereignis unter den heutigen Bedingungen betrachtet.