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Internetübertragungs-geschwindigkeiten in Europa;
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Von wegen Zukunftsoffensive : Deutschland ist Glasfaser-Entwicklungsland
Ausbau wird "Chefsache" : Merkel will 100 Milliarden in Netze stecken
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Das 5G-Funknetz benötigt Glasfaser-verbindungen... viele Glasfaser-verbindungen
33 Fragen und 33 Antworten aus der Sicht der Schweiz
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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33 wichtige Fragen und Antworten zum 5G-Netze

5G FAQ: Auswirkungen, Bedeutung, Fakten – 33 Fragen zum neuen 5G-Mobilfunknetz
33 wichtige Fragen und Antworten zum 5G-Netz

Was wird mit dem «Internet der Dinge»? Tester bei Virtual-Reality-Spiel auf einem 5G-Netz, Shanghai.
Quelle: Getty Images
Ist das 5G-Netz gefährlicher als die Vorgänger? Brauchen selbstfahrende ­Autos 5G? Und was hat 5G mit der Blockchain zu tun?
Veröffentlicht am 24.05.2019


Brauche ich als Privatperson 5G?
Nein. Halten Sie sich noch ein paar Monate zurück. Es sind erst eine Handvoll 5G-Handys auf dem Markt; diese sind erst noch teuer (850 bis 1000 Franken). Interessant wird's aber Ende Jahr, wenn das neue Mobilnetz 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung abdeckt und weitere Geräte im Gestell stehen. Empfehlenswert ist die ultraschnelle Verbindung für Leute, die oft in Hochfrequenzlagen surfen (Bahnhof, Fussballstadion) und Online-Spiele oder Video-Chats lieben. Oder für jene, die zu Hause keinen schnellen Glasfaseranschluss haben.

Muss ich für 5G jetzt ein teureres Abo lösen?
Swisscom hat Abos lanciert, die 5G standardmässig enthalten. Bei den meisten Abos von Swisscom und Sunrise muss der Kunde jedoch eine Zusatzoption für 10 Franken buchen, um mit voller Geschwindigkeit über 5G zu surfen. Von Salt gibt es noch keine Angaben zu den Konditionen.


Bekommen Parlamentarier den Wechsel auf 5G gratis?
Nein. Sie erhalten für Telekommunikation eine Spesenpauschale von 200 Franken pro Monat und lösen ein Abonnement wie alle anderen Bürger.
Wer nutzt 5G heute: Menschen oder Maschinen?
Beide. Aber es werden deutlich mehr Maschinen sein als Menschen, welche künftig Daten und Informationen übers 5G-Netz transferieren werden. Eine Prognose des Netzwerkherstellers Cisco besagt, dass 2020 weltweit rund 50 Milliarden Geräte, vom Temperatursensor bis zu selbstfahrenden Fahrzeugen, mit dem Internet verbunden sein werden. Dabei wird das schnelle Netz zusehends zum integrierten Servicedienstleister für den Schutz kritischer Infrastrukturen oder voll automatisierter Verkehrssysteme.

Braucht es für selbstfahrende Autos ein 5G-Netz?
5G liefert Vorteile wie das noch schnellere Übertragen und Empfangen von Daten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und ermöglichen Anwendungen, die noch gar nicht entwickelt wurden. Fürs Internet der Dinge bieten sich so viele neue Möglichkeiten.
Zu den selbstfahrenden Autos: 5G kann dafür sehr nützlich sein. Kritiker argumentieren aber, dass selbstfahrende Autos auch schon ohne 5G unterwegs und nicht primär darauf angewiesen seien, da die Fahrzeuge auch andere Techniken wie Kameras und Laser nutzen.


Wofür steht das G? Und wann kommt 6G?
Für die 5. Generation. Generation 1 war das analoge «Natel» (ab 1979), Generation 2 das digitale Natel D/GSM (ab 1991), Generation 3 war UMTS (ab 2001) und Generation 4 LTE (ab 2008). Bisher wurde etwa alle zehn Jahre eine neue Netztechnologie eingeführt. 6G wäre demnach im Jahr 2029 dran.


Wo werden die ersten Antennen aufgestellt?
5G gibt es bei weitem noch nicht überall. Weisse Flecken in der 5G-Versorgung sind das Berner Oberland, das Wallis, der Jura, Neuenburg und die Region um Biel sowie Tessin, Uri und Schwyz. Grosse Funklöcher bestehen auch in Graubünden, im Osten des Kantons Zürich und im Kanton St. Gallen. Die Ballungszentren Zürich, Winterthur, Luzern, Bern, Basel und Genf weisen eine stärkere Durchdringung auf. Aber auch in besser versorgten und innerstädtischen Gebieten bestehen nach wie vor grosse Funklöcher. Von flächendeckendem 5G kann noch keine Rede sein.

«Swisscom, Sunrise und Salt können ihr Recht notfalls gerichtlich durchsetzen und gegen eine nicht erteilte Baubewilligung klagen»
Zudem haben die drei Mobilfunkanbieter sehr unterschiedliche Strategien: Swisscom ist direkt mit klassischen Telefonieangeboten gestartet, während Sunrise zuerst vor allem auf Hausanschlüsse über 5G (als Ersatz zum Festnetz) setzte und normale 5G-Mobilfunkdienste erst in einer zweiten Welle lancierte . Salt hat bisher gar nichts lanciert und will noch «im laufenden Jahr» mit 5G kommen.

Wie viel kostet der ganze Netzausbau in der Schweiz?
Das weiss niemand so genau. Grobe Schätzungen rechnen mit rund 7 Milliarden Franken.


Was passiert mit der Netzneutralität?
Die Netzneutralität ist heute nicht geregelt. Das heisst beispielsweise, dass Streaming eines Films über Netflix am Handy schneller sein darf als die Verbindung über Whatsapp, was zu ruckelnden Videoanrufen führt. Mit Inkrafttreten des revidierten Gesetzes, voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2020, werden Internetzugangsanbieter neue Regeln einhalten müssen. Die Priorisierung eines Dienstes wird in der Regel verboten sein, aber Ausnahmen sind, etwa für die Frequenzen der Notfalldienste, möglich. Bei Verdacht auf Verstoss gegen die Netzneutralität würde der Bund einschreiten und fehlbare Anbieter büssen.

Wird die Handy-Batterie wegen 5G schneller leer?
5G verlängere die Laufzeit von Smartphone-Akkus, denn der Energieverbrauch falle geringer aus als bei vorherigen Technologien, so das Versprechen der Anbieter. Allerdings weisen Kritiker darauf hin, dass manche Geräte mit 5G deutlich mehr Rechenleistung benötigen – und damit noch mehr Batterie-Power als bisher. Und so werden viele neuen Smartphones denn auch mit grösseren Akkus ausgestattet als ihre als Vorgängermodelle.
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Gibt es heute schon 5G-Geräte?
Swisscom ist mit einem Gerät von Oppo gestartet. Sunrise hat Geräte von Xiaomi, Huawei und Samsung im Angebot. Salt hat bisher keine 5G-Ankündigungen gemacht.


Wann steigt mein altes Handy aus?
Die Lancierung des 5G-Netzes geht einher mit der Abschaltung des 2G-Netzes. Mit dem Ende von 2G erscheint auf dem Handy nicht mehr das E neben dem Namen des Mobilfunkanbieters, das einem anzeigt, dass momentan keine Verbindung zum 3G- oder 4G-Netz besteht. Swisscom und Salt killen die 26 Jahre alte Technologie per 2020, bei Sunrise läuft 2G vorerst weiter.
Folge: Kult-Natels wie das Nokia 3210 werden unbrauchbar. Weitere Nebenwirkungen: Lifttelefone, Heizungen, Stromzähler und Alarmanlagen funktionieren nicht mehr. Swisscom empfiehlt: «Die Kommunikationslösung dieser Anwendungen muss überprüft und gegebenenfalls ausgewechselt werden.» Personen, die nicht sicher sind, ob das alte Handy noch funktioniert, können sich bei ihrem Mobilfunkbetreiber melden. Bei Swisscom reicht eine SMS mit dem Stichwort «2G» an die Nummer 444.

Wird definitiv ein Fall fürs Museum: Nokia 3210
Quelle: MiNe | Flickr CC
Kann jeder mithören? Ist 5G abhörsicher?
Jedenfalls viel sicherer als 4G. Nachrichtendienste warnen davor, dass der «technische Zugriff» – sprich: das Abhören – künftig massiv erschwert werde. Nicht zuletzt dank einer End-zu-End-Verschlüsselung, die es bislang so nicht gab. Auch bei der Authentifizierung setzt 5G neue Sicherheitsmassstäbe. Allerdings sind für ein unfallfreies -Internet of Things (IoT) höchste Standards zwingend. Wer will sich von einem selbstfahrenden Auto eine Passstrasse hochfahren lassen, wenn er daran zweifelt, vor Cyber-Attacken geschützt zu sein?


https://www.handelszeitung.ch/digital-switzerland/33-wichtige-fragen-und-antworten-zum-5g-netz