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Anhang mit verstecktem Virus : Bundes-Hacker nutzten Mails für Angriff


Hacker sind in das Computersystem der deutschen Regierung eingedrungen

Attacke erst im Januar bestätigt : Fremder Geheimdienst wies auf Hacker hin


Die IT-Schwachstelle ist der Mensch mit Kommentar

Dass eine gewisse Anzahl von Angriffen durchkommt, entspricht der technischen Realität dieses Katz-und-Maus-Spiels



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Image(Foto: dpa)
Mittwoch, 08. März 2018

Anhang mit verstecktem Virus : Bundes-Hacker nutzten Mails für Angriff

 

 Anhang mit verstecktem Virus : Bundes-Hacker nutzten Mails für Angriff


Dienstag, 06. März 2018
Anhang mit verstecktem Virus
Bundes-Hacker nutzten Mails für Angriff
In vielen Büros wird das Microsoft Outlook als Mailprogramm genutzt - auch im Auswärtigen Amt. Genau das wird der Behörde bei einer Cyberattacke aber zum Verhängnis. Hacker verschaffen sich so Zutritt auf das Netzwerk und spionieren wohl für Russland.

Der Hackerangriff auf mehrere Rechner von Bundesbehörden ist mutmaßlich über das E-Mail-Programm Microsoft Outlook erfolgt. Die Angreifer sollen einen versteckt codierten Befehl per Anhang gesendet haben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Dieser habe dann unter anderem 17 Rechner im Auswärtigen Amt befallen. Anhand des Befehls konnte herausgefunden werden, dass vermutlich die Hackergruppe Turla hinter dem Angriff steckt. Diese soll im Auftrag der russischen Regierung agieren.

IT-Sicherheitsexperten zufolge seien Turla die einzigen, die diese Methode anwenden, heißt es in dem "SZ"-Bericht. Damit hätten die Hacker einen Fingerabdruck am Tatort hinterlassen. Die IT-Experten bezeichneten die Vorgehensweise als "elegant, weil sie unauffällig ist": Der Mail-Anhang wird von Outlook automatisch heruntergeladen und kann nicht vom Nutzer gesteuert werden. Meistens handelt es sich dabei um harmlos anmutende PDF- oder doc-Dateien, die jedoch verschlüsselte Befehle enthielten.

Die Angreifer nutzten das Mailprogramm auf den infizierten Rechner nicht nur, um in das geschlossenen Netzwerk zu gelangen und es zu kontrollieren, sondern auch, um sensible Daten aus dem Netzwerk auszuschleusen. Bisher äußert sich die Bundesregierung nur zögerlich zu den Hintergründen der Tat und möglichen Schuldigen. Auch Microsoft schweigt zu dem "SZ"-Bericht.

Der gezielte Angriff soll Ende 2016 beim Referat für Liegenschaften des Amtes begonnen haben. Von dort verbreitete sich die Schadsoftware über die Infrastruktur der Hochschule des Bundes bis hin zum Auswärtigen Amt. Mitte Januar dieses Jahres wurde der Virus dann entdeckt, jedoch nicht direkt abgewehrt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ließ die Angreifer zunächst gewähren, um zu verstehen, welche Ziele sie verfolgen.

Quelle: n-tv.de , lsc

https://www.n-tv.de/politik/Bundes-Hacker-nutzten-Mails-fuer-Angriff-article20322909.html

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